**Gasheizung Titel wird hier eingefügt**
Spätestens seitdem die Bundesregierung die Reduktion der Gasimporte aus Russland verkündet hat, ist die Wärmepumpe als Alternative der Zukunft in aller Munde. Die Wärmepumpe benötigt Strom und bezieht die Wärme aus der Umgebung: Der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich. Mit 100% Ökostrom betrieben, kann die Wärmepumpe somit CO2-neutral für Heizwärme und Warmwasser sorgen.
In diesem Artikel nehmen wir die Wärmepumpe genauer unter die Lupe und erklären Ihnen die Funktionsweise und die Fördermöglichkeiten bei einem Heizungswechsel.
Die Kosten für eine Wärmepume von ad fontes lassen sich übrigens am schnellsten über unseren Heizunskonfigurator ermitteln.
In diesem Artikel:
Wie funktioniert eine Wärmepumpenheizung?
Vereinfacht gesagt nutzt die Wärmepumpe die Umgebungswärme zum Erhitzen des Wassers im Heizungskreislauf oder zur Warmwasserbereitung. Je näher die Temperaturen aus der Umgebungswärme und des zu erhitzenden Heizungswassers beieinander liegen, desto weniger Energie muss dabei aufgewendet werden und desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
Die Wärmepumpe einfach erklärt:
Die Wärmepumpe arbeitet mit einer Flüssigkeit, die bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft, dem sogenannten Kältemittel. Das flüssige Kältemittel nimmt die Umweltwärme (also aus Umgebungsluft, Grundwasser oder dem Erdreich) auf und verdampft durch die Wärme. Ein Kompressor verdichtet den Kältemitteldampf, was diesen zusätzlich erhitzt. Der heiße Kältemitteldampf erhitzt mit dieser Wärme nun das Wasser für die Warmwasserbereitung oder die Heizungswärme. Dabei kühlt der Kältemitteldampf herunter und wird wieder flüssig. Über ein Entspannungsventil sinkt der Druck und der Kreislauf beginnt von vorn.
Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Expansionsventil: Die Komponenten einer Wärmepumpe
Eine klassische Wärmepumpe besteht typischerweise aus vier Kernelementen. Diese sind Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und das Expansionsventil. Hier erklären wir Ihnen die Komponenten in einem Satz:
- Der Verdampfer ist ein Wärmeübertrager, der die Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erdreich auf das flüssige Kältemittel überträgt.
- Der Verdichter ist ein Kompressor, welcher den Kältemitteldampf zusammenpresst um ihn so zu verdichten und damit die Temperatur zu steigern.
- Um die Wärme des Kältemitteldampfes auf das Heizwasser zu übertragen wird der Verflüssiger benötigt, welcher genau wie der Verdampfer ein Wärmeübertrager ist.
- Zum Schluss sorgt das Entspannungsventil, auch Expansions- oder Drosselventil genannt, dafür, den Druck des Kältemittels zu senken und es wieder zu verflüssigen.
Vorteil: Mit Ökostrom ist die Wärmepumpe klimaneutral
Der Großteil der Energie zum Heizen mit der Wärmepumpe stammt aus der Umgebungswärme. Je näher die Temperatur der Umgebungswärme an der Wassertemperatur ist, desto geringer ist der Energieaufwand für den Kompressor. Auf diese Weise ist die durch den elektrischen Strom zu leistende Energie nur bei rund 1/4 der Gesamtenergie. Wird dieser benötigte Strom mit erneuerbaren Energien betrieben, kann das Haus zu 100% klimaneutral beheizt werden und kommt vollständig ohne fossile Rohstoffe aus. So geht Zukunft!
Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren und sparen
Eine Wärmepumpenanlage verbraucht jedoch viel Strom. Ein Einfamilienhaus benötigt ca. 10 kW Heizleistung im Jahr. Um dies zu produzieren, verbraucht eine Wärmepumpe aufgrund ihrer Funktionsweise ca. 4.500 bis 6.000 kWh im Jahr.
Daher ist es sinnvoll, die Wärmepumpe mit einer Solaranlage auf dem Dach zu kombinieren. So kann die benötigte Energie für die Wärmepumpe direkt aus der Sonnenenergie gewonnen werden. Sie produzieren den Strom selbst, sparen noch mehr Geld und Ressourcen, sind von steigenden Strompreisen unabhängig und leisten gleichzeitig Ihren Beitrag für den Klimaschutz. Mehr zum Thema Solarenergie erfahren Sie hier.
Wärmepumpe auch in Kombination mit Solarthermie sinnvoll
Auch die Kombination einer bestehenden Solarthermie-Anlage zur Warmwasseraufbereitung und zum Heizen mit einer Wärmepumpe kann sinnvoll sein: Denn eine Solarthermie-Anlage hat einen deutlich effizienteren Wirkungsgrad zur Gewinnung der Heizenergie. Gerade in den heizintensiven Monaten im Winter kann die Sonne jedoch oftmals nicht genug Energie für einen vollständigen Betrieb der Heizungsanalage liefern. Oftmals wird eine Solarthermie-Anlage daher durch eine Gasheizung ergänzt. Diesen Part kann die Wärmepumpe ökologisch nachhaltig übernehmen und die fehlende Heizungsleistung im Winter zusteuern.
Über die Kosten einer Photovoltaik-Anlage können Sie sich in unserem PV-Angebotsrechner informieren.
Welche Fördermöglichkeiten bestehen für Wärmepumpen?
Förderungen für Wärmepumpen bestehen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Diese Fördermittel können in der Regel auch kombiniert werden. So ergeben sich attraktive Förderungskombinationen. Bei Fragen sprechen Sie mit unseren Experten, wir beraten Sie gerne.
Änderung der Fördersätze Juli 2026
Die Bundesregierung hat im Laufe des Jahres 2026 das ehemalige Gebäudeenergiegesetz novelliert und in Gebäudemodernisierungsgesetz umbenannt. Eine Änderung der Förderbedingungen erfolgte im Juli 2026. So sehen die neuen Fördersätze ab 21.07.2026 im Detail aus:
- Die Grundförderung beträgt weiterhin 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten.
- Der Förderhöchstbetrag beträgt 28.000 Euro für die erste Wohneinheit (jeweils 15.000 Euro für die zweite bis sechste Wohneinheit, jeweils 8.000 Euro für jede weitere Wohneinheit).
- Der Einkommensbonus kann zusätzlich zur Grundförderung beantragt werden und sieht wie folgt aus:
- 40 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten für selbstnutzende Eigentümer mit einem Haushalts-Jahreseinkommen bis 30.000 Euro,
- 30 Prozent für Haushalts-Jahreseinkommen bis 40.000 Euro,
- 10 Prozent für Haushalts-Jahreseinkommen bis 50.000 Euro.
- Für den Austausch einer alten fossilen Heizung, die älter als 20 Jahre ist, gibt es für selbstnutzende Eigentümer weiterhin einen Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozent. Er sinkt ab 01.02.2027 und danach halbjährlich zum 01. Februar und 01. August eines jeden Jahres um 4 Prozentpunkte.
- Im ersten Quartal 2027 soll ein Wertschöpfungsbonus eingeführt werden. Die Grundförderung sinkt dann für Wärmepumpen, die außerhalb der EU gefertigt/gebaut/zusammengebaut wurden, auf 15 Prozent. Gleichzeitig erhalten Wärmepumpen, die innerhalb der EU gefertigt wurden, einen Wertschöpfungsbonus in Höhe von 15 Prozent.
- Effizienzbonus und Emissionsminderungszuschlag entfallen.
Informationen zur Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es auch auf der Website des Kredianstalt für Wiederaufbau (KfW).
Förderung für Wärmepumpen in Hamburg
In Hamburg fördert die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) den Einbau einer Wärmepumpenanlage, sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude. Seit dem 1. Februar 2025 ist ein Zuschuss in Höhe von 20% der Investitionskosten. Die Förderung beträgt dabei höchstens 9.000 € je Einfamilienhaus oder Wohneinheit, maximal jedoch 100.000 € je Mehrfamilienhaus. Der IFB Zuschuss gilt zusätzlich zur oben beschriebenen Grundförderung i.H.v. 30% der Kosten, jedoch nicht, wenn der Klimageschwindigkeitsbonus in Anspruch genommen werden kann. Dennoch schafft dieser Zuschuss zusätzliche Investitionssicherheit für alle Hamburgerinnen und Hamburger, die den Umstieg auf eine Wärmepumpe planen.
Der Vorteil: Die Förderungen von Bundes- und Landesebene lassen sich also unter Umständen kombinieren und somit noch mehr sparen. Als Heizungsexperten aus Hamburg-Altona sind wir in der Handwerksrolle eingetragen und dürfen die Installationen im Rahmen der Förderung in Hamburg anbieten!
Mehr Informationen zur Förderung der Wärmepumpe in Hamburg erhalten Sie auf der Seite der Hamburgischen Investition- und Förderbank.
Fazit: Wärmepumpe kaufen vom Heizungsexperten - Jetzt Angebot einholen
Deutschland möchte bis 2030 mindestens 6 Millionen Wärmepumpen in die Gebäude bringen. Die Wärmepumpe ist der Weg zur klimaneutralen Heizung und Warmwasserbereitung, denn sie nimmt den großen Teil der Wärme aus der Umgebung. Kombiniert mit einer PV-Anlage kann auch die restliche Energie klimaneutral und vor allem unabhängig gewonnen werden.
Auch in Bestandsgebäuden kann eine Wärmepumpe öfter eingesetzt werden, als viele denken.
ad fontes ist Ihr Experte für Heizungstechnik in Hamburg und herstellerneutral. Gerne beraten wir Sie für Ihren Heizungstausch und besprechen mit Ihnen die verschiedenen Fördermöglichkeiten, Wärmepumpentypen und Anbieter. In unserem Heizungsrechner können Sie vorab die möglichen Kosten einfach online kalkulieren.
Holen Sie sich jetzt ein Angebot ein: Wir freuen uns auf Sie!